R. Vor mir liegt ein Büchlein, das in der interessanten Serie der Großstadt-Dokumente — herausgegeben von dem als Schilderer des Elends bekannten Dichter Hans Ostwald — erschienen ist und den Titel führt: „Zehn Lebensläufe Berliner Kontrollmädchen.“ Verfasser ist Dr. med. Wilhelm Hammer, ein früherer Arzt am Berliner städtischen Asyl für Obdachlose.
Von vornherein ist zuzugestehen, daß der Verfasser die Frage der Prostitution mit freiem Blick und mit warmem Herzen für die von den Pharisäern so sehr mißachteten „Dirnen“ behandelt. Immerhin behandelt er die Frage mehr als Arzt, denn als Sozialpolitiker, obwohl er sich nicht derartig blind wie gewisse gefeierte medizinische Größen gegen die sozialen Zusammenhänge zeigt.
Die zehn „Lebensläufe“, die der Titel des Büchleins ankündigt, bilden den äußeren Rahmen, die Betrachtungen über das Wesen der Prostitution, den eigentlichen Inhalt des Buches.
Die Kontrollmädchen, die der Verfasser uns vorführt — die Hausnamen hat er, um den Mädchen keine Ungelegenheiten zu machen, geändert — entstammen den verschiedensten Lebenskreisen. Wir finden unter ihnen Töchter von Handwerkern, von Kutschern, von gelernten Arbeitern, ein uneheliches Kind, aber auch eine jüdische Großkaufmanns- und eine Offiziers- (Hauptmanns-) Tochter. Der Verfasser bestätigt, was jedem Eingeweihten längst bekannt war, daß so ziemlich alle Klassen ihr Kontingent zu den Prostituierten stellen. Gewiß ist von der Kellnerin der Schritt zur Prostitution am leichtesten; vom Dienstmädchen auch nicht eben schwer, ebenso wenig von der Verkäuferin; aber auch „Haustöchter“ und Lehrerinnen enden als Kontrollmädchen. Uneheliche Geburt, Tod beider oder eines der Eltern, eine mehr oder minder unverträgliche Stiefmutter, zerrüttete Ehe der Eltern, alles dies wirkt unter Umständen dazu mit, ein Mädchen auf die Straße zu treiben; aber auch bestgehütete, in den geordnetsten Familienverhältnissen lebende Mädchen fallen bisweilen der Prostitution anheim.
Die Prostitution als solche scheint von der monogamisch-privatkapitalistischen Gesellschaft, sobald eine gewisse Kulturhöhe erreicht ist1 unzertrennlich zu sein. Wir wissen, wie sehr im alten Griechenland, in Athen und mehr noch in Korinth, das Dirnentum blühte; aber auch das „fromme“, „christliche“ Mittelalter hatte seine „fahrenden Damen“, hatte sogar, wie in Genf und Paris, seine Prostituiertenzünfte. Die Zeitalter haben sich in dieser Hinsicht wenig vorzuwerfen. Die Weisen des Altertums und die Theologen des Mittelalters haben ihre Augen zudrücken, sich mit der Prostitution abfinden, sie, wenn nicht rechtfertigen, so doch entschuldigen müssen. Das Christentum hat sich ohnmächtig gegenüber der Sinnlichkeit erwiesen. Wohl hat in diesem und jenem einzelnen das Christentum — wie auch der Buddhismus, der Stoicismus, der Republikanismus, der Sozialismus, überhaupt jede den ganzen Menschen packende Weltanschauung — den Teufel der Sinnlichkeit zum Schweigen gebracht; das Christentum hat seine Mönche und seine Puritaner gehabt, wie der Jakobinismus die Seinen; aber die Savonarola und die Calvin haben den unehelichen Geschlechtsverkehr ebenso wenig ausrotten können, wie die Robespierre und St. Just ihre bäuerliche Tugendrepublik haben aufrichten können. Politisch-ökonomisch war und ist der Zölibat, den der große Papst Gregor VII. nicht sowohl ein- als durchführte, ein gewaltiger Machthebel der katholischen Kirche; wenn Häckel das verkennt, beweist er einen Mangel an historischem Sinn, den er freilich mit vielen Naturforschern teilt; moralisch hat sich der Zölibat als ein gewaltiger Fehlschlag erwiesen, wobei man noch gar nicht einmal an die Borgias und an allerneueste Vorkommnisse, nicht einmal an die briefstellerischen Uebungen des Herrn Colbus denken braucht.
Auf keinem Gebiete liegen sich Theorie und Praxis so sehr in den Haaren, wie auf dem der Sexualität. Unvermögend, die Praxis zu leiten, wird die Theorie vielmehr selbst von der Praxis zersetzt. Ueberbleibsel der christlichen Auffassung, die das Keuschheitsideal aufstellt und mindestens den außerehelichen Beischlaf verpönt, kämpfen mit der natürlichen und der überreiften Sinnlichkeit und mit den sich auf dem Gebiete des Geschlechtslebens ganz besonders geltend machenden Folgen und Begleiterscheinungen des Kapitalismus. So setzt sich die bürgerliche „öffentliche Meinung“ über den Geschlechtsverkehr aus lauter Widersprüchen zusammen. Dr. Hammer gibt ein paar Proben von diesen Widersprüchen, Proben, die ergötzlich wären, wäre die Sache nicht so furchtbar ernst.
„Geschlechtliche Enthaltsamkeit ist schädlich und unschädlich. Für beide Auffassungen finden sich Zeugen.“ (S. 78.)
„Die öffentliche Meinung tritt das Mädchen, das Mutter wird, zuweilen in den Schmutz, während sie den Lebemann belächelt.“ (S. 79.)
„Es gilt als unsittlich, außer der Ehe zu verkehren oder eine Befruchtung zu hindern. Doch die wenigsten kümmern sich darum.“ (S. 79.)
Dr. Hammer erkennt die Widersprüche; aber er vermag sie nicht zu lösen. Das soll kein Vorwurf sein. Innerhalb der kapitalistischen Gesellschaftsordnung — und auf ihrem Boden bewegt sich das Buch — können diese Widersprüche eben nicht gelöst werden. Weder weiß Dr. Hammer die Frage: „Wodurch werden Mädchen zu Prostituierten?“ mit befriedigender Klarheit zu beantworten, noch weiß er Mittel vorzuschlagen, die auch nur den für die Männer bedenklichen Begleiterscheinungen der Prostitution einigermaßen Abhülfe schaffen, geschweige denn, daß er gegen die Prostitution selbst ein Rezept besitzt.
Die Frage: „Wodurch kommt ein Mädchen zur Prostitution?“ ist sehr verschieden beantwortet worden. Die einen sagen, ganz allgemein und ohne zu spezialisieren: „Durch soziale Not“; die anderen: „Durch den angeborenen Hang“, durch die Nymphomanie, wie der wissenschaftliche Ausdruck lautet. Die einen erklären: „Es gibt nur geborene Dirnen“; die anderen wieder wollen nur gewordene Dirnen anerkennen.
Dr. Hammer schlägt einen Mittelweg ein. Seine Stellung als Arzt am Obdachlosen-Asyl hat seinen soziologischen Blick zu sehr geschärft, als daß er als Prophet der Nymphomanen-Theorie auftreten könnte; anderseits macht er aber auch Front gegen diejenigen, die das Dirnentum ausschließlich aus sozialen Ursachen erklären wollen. Er schließt sein Buch mit der Bemerkung, die durch ein bis zwei der vorstehenden Lebensläufe allerdings erklärt wird: „Schließlich möchte er betonen, daß trotz sorgfältigster Erziehung ein Mädchen zur Dirne werden kann.“ (S. 103.) Gegen diese Bemerkung ist nichts einzuwenden, dagegen gibt die, von einigen Blättern bereits aufgegriffene Wendung: „Die Dirnen sind nicht durch Brothunger gezwungen, auf den Strich zu gehen,“ dem Schreiber dieser Zeilen zu ein paar kritischen Bemerkungen Anlaß.
„Nicht durch Brothunger!“ Nun, Dr. Hammer schildert selbst mit eindringlichen Worten das Elend der Kellnerinnen. Die berüchtigten „Animierkneipen“ sind geradezu der Nährboden der Prostitution. Und ferner, der Verfasser erzählt selbst von einer Prostituierten älteren Jahrgangs, daß sie in ihrer Jugend Dienstmädchen bei einem kleinstädtischen (in Thüringen) Schaubudenbesitzer mit sage und schreibe 12 Taler, also M 36 Jahreslohn war. Das war freilich im Anfang der siebziger Jahre. Gewiß sind seitdem die Löhne der Dienstboten gestiegen, doch mehr in der Großstadt, als auf dem platten Lande und in den Kleinstädten. Nach meinen Erfahrungen stellen Landmädchen, die durch niedrige Löhne und schlechte Behandlung, namentlich aus dem Osten nach Berlin getrieben werden, ein äußerst starkes Kontingent zu der Schar der Prostituierten. Gewiß werden sie in den meisten — auch nicht in allen — Fällen satt zu essen gehabt haben. Es würde aber heißen, die soziale Frage in einer ungebührlichen, ja, ans Lächerliche streifenden Weise zu beschränken, wenn man sie im allerengsten Sinne als „Magenfrage“ auffaßt. Zum Leben gehört doch wohl noch mehr als Essen, auch noch mehr als Wohnung und Kleidung; die Jugend hat berechtigte Ansprüche an die Lebensfreude zu stellen, und daß überhaupt mit steigender Kultur die Ansprüche an die Lebenshaltung wachsen, ist ein Satz, den sich nachgerade die gesamte ökonomische Wissenschaft an den Schuhsohlen abgelaufen hat.
„In Berlin soll es Dirnen geben, die sich für 25 ₰ preisgeben.“ (S. 94.) Der Verfasser könnte ruhig sagen: Gibt es Dirnen, die für diesen Preis Männern zu Willen sind. Mit der Konstatierung dieser Tatsache allein ist schon bewiesen, welche Rolle die soziale Not beim Dirnenwesen spielt.
Unbefriedigend, wie die Erklärungsversuche Dr. Hammers, sind seine „Besserungsvorschläge“. (Abs. X.) Er selbst ist sich des Ungenügenden seiner Vorschläge auch durchaus bewußt. Er verwirft mit Recht die Bordelle — Schade, daß er nicht auf Hamburg Bezug nimmt — diese Anstalten, die die Männer nicht schützen und den letzten Rest von Menschentum in den Prostituierten ersticken.
„Die heute bestehenden deutschen Bordelle schützen nicht vor Geschlechtskrankheiten, sondern bieten dem jungen Manne nahezu Sicherheit der Erkrankung, wenn er sie regelmäßig in Anspruch nimmt. Sie schützen die Mädchen nicht, sondern bieten ihnen nahezu die Sicherheit, durch Alkohol sich körperlich und geistig zu grunde zu richten und außer Essen und Trinken oft keinen Pfennig zu verdienen.“ (S. 100.) Ebenso wenig gewährt die Dirnenkontrolle Schutz vor Geschlechtskrankheiten; im Gegenteil: „Die Dirnenkontrolle frei wohnender Dirnen mit den Beschränkungen der Berliner Sittenpolizei gewährt eine nahezu vollständige Sicherheit dafür, daß Gast und Mädchen erkranken.“ (S. 101.) Die Bestrafung des Dirnenverkehrs an Männern und Frauen bezeichnet Dr. Hammer mit Recht als undurchführbar. (Ebendort.) „Entsprechende Paragraphen würden wahrscheinlich zu ausgedehnten Erpressungen führen.“ Sehr richtig! Die Erziehung kann viel tun, bleibt aber jedenfalls fruchtlos, wenn Worte und Handlungen der Eltern in einem von den Kindern erkannten oder gefühlten Widerspruche stehen.“ (S. 102.) Gesetzgeberische Maßregeln sind schwierig und versprechen wenig Erfolg. (Ebendort.) Jeder wird dem Verfasser zustimmen, wenn er erklärt: „Der einzelne Mann, die einzelne Frau kann für sich persönlich das Dirnentum abschaffen (S. 162); aber diese persönliche Abschaffung berührt nicht die Prostitution als solche, nicht das Dirnentum als soziale Erscheinung. Nicht unwidersprochen darf bleiben, wenn der Verfasser sagt: „Hebung der sozialen Lage der großen Masse mag an sich wünschenswert sein. Eine Verminderung der Geschlechtskrankheiten und des Dirnentums auf diesem Wege halte ich nicht für wahrscheinlich.“ (S. 101.) Hier muß der Sozialpolitiker dem Mediziner entgegentreten. Gewiß können sozialreformerische Maßregeln innerhalb des Rahmens der heutigen Gesellschaft die Prostitution nicht beseitigen, weil sie eben ein Stück unserer heutigen Gesellschaft ist; daß aber solche Maßregeln auch keine Verminderung herbeiführen können, wird nur behauptet, ist nicht bewiesen. Eine Gesellschaft, die die Ehe ihres ökonomischen Charakters entkleidet, beseitigt auch die Preisgabe um Geld und damit Prostitution. Welche Formen die Beziehungen zwischen beiden Geschlechtern in einer künftigen Gesellschaft annehmen werden, können wir nicht wissen; eine Prostitution aber im ökonomischen Sinne und aus ökonomischen Ursachen kann es in einer sozialistischen Gesellschaft nicht geben.
Wenn unsere Folgerungen andere sind, als die des Dr. Hammer, so hält uns diese Meinungsverschiedenheit keineswegs ab, sein Büchlein mit Freuden und als tapfere Tat zu begrüßen. Höchst dankenswert ist die Entschiedenheit, mit der der Verfasser der Moralheuchelei entgegentritt. Nicht ohne bittere Ironie wird die Ueberhebung der „anständigen Frauen“ gegenüber den „Dirnen“ in ihre Schranken zurückgewiesen: „Ebenso, wie bei den Dirnen, gibt es bei den (sogenannt) anständigen Frauen solche, die bescheiden in ihren Ansprüchen sind, und Frauen, die hohe Anforderungen an den Geldbeutel des Mannes stellen. Ja, (sogenannt) anständige Frauen halten es vielfach für selbstverständlich, daß ein junger Herr auf Spaziergängen für sie Summen bezahlt, für die er eine hervorragende Schönheit sein eigen nennen kann, während die (sogenannt) Anständige zuweilen das Danken vergißt und es für ganz selbstverständlich hält, daß der Herr für sie zahlt. ... Sind doch die sogenannten anständigen Frauen meist lebhafte Anhängerinnen der doppelten Sinnlichkeit und Verächterinnen der Dirnen, dagegen bringen sie Lebemännern ihre besondere Gunst nicht selten entgegen.“ (S. 94 f.)
Dankenswert ist auch die scharfe Kritik, die Dr. Hammer an der Art und Weise übt, wie die „Sittenkontrolle“ in Berlin gehandhabt wird. Die ganze Methode geht darauf aus, die Prostituierten, die die betr. Verfügung des Polizeipräsidiums verächtlich „Weibspersonen“ nennt, an Händen und Füßen gebunden der Sittenpolizei — der „Sitte“, sagen schlechthin die Prostituierten — auszuliefern. Ein Gefühl sklavischer Abhängigkeit von jedem Schutzmann wird in den Kontrollmädchen gezüchtet; das ist der einzig greifbare Erfolg der langatmigen Verfügung; sonst ist sie einfach für die Katz', schon deshalb, weil die zahlreichen Vorschriften, die den Mädchen gemacht werden, direkt undurchführbar sind. Ein Kontrollmädchen, daß nach den Vorschriften leben will, muß einfach verhungern. Ein Beispiel für viele: in jener Verfügung, die Dr. Hammer im Wortlaut wiedergibt, wird den Prostituierten das Betreten zahlreicher und gerade der belebtesten Straßen verboten, darunter der Friedrichstraße vom Oranienburger Thor bis vor Puttkamer- und Besselstraße (also mit Ausnahme des allersüdlichsten, stillen Teiles am Halleschen Thor) (S. 24). Wer lacht da?! Ferner wird den Prostituierten das Stehenbleiben, ja, jedes „Benehmen“ verboten, das die „Aufmerksamkeit“ anderer auf sie lenkt (S. 23). Verziehen des Mundes, Lächeln, Bewegung mit dem Schirm, Form des Hutes, Haartracht: alles kann dem Schutzmann Veranlassung oder Vorwand zur Festnahme bieten.
Und was haben diese Vorschriften erreicht? „Trotz der Kontrolle kommen in Berlin durchschnittlich auf jeden geschlechtsreifen Mann 1,2 Geschlechtskrankheiten.“ (S. 29.) Jeder Kommentar würde nur abschwächen.
Von der Fürsorgeerziehung scheint Dr. Hammer ziemlich viel zu erwarten; mindestens widmet er ihr ein ganzes Kapitel (III). Wir erlauben uns anderer Ansicht zu sein. Alle die Prophezeiungen, die die sozialdemokratische Presse an das Einbringen des preußischen Fürsorgegesetzes knüpfte, sind eingetroffen: der polizeilichen Willkür sind Tor und Tür geöffnet; keine öffentliche Gerichtsverhandlung beschränkt das persönliche Bemessen des Vormundschaftsrichters; der industriellen und agrarischen Ausbeutung sind neue wehrlose Opfer überliefert worden. Dr. Hammer erachtet übrigens die Fürsorgeerziehung für sehr reformbedürftig; doch kann er sich nicht vom Banne der Prügelpädagogik losmachen; die Schläge, die er für notwendig erachtet, sollen nicht zu heftig, aber auch nicht zu sanft sein (S. 39). Bände redet folgender Satz, der sich auf derselben Seite findet: „Blutige Zerfleischungen, wie sie früher in Zuchthäusern an der Tagesordnung waren, halte ich in Fürsorgeanstalten für unangebracht.“ Also kommen sie vor?!
Wir widerstehen der Versuchung, unsere Besprechung des Hammerschen Büchleins weiter auszudehnen. Noch einmal: die Resultate befriedigen uns nicht; in den grundlegenden sozialpolitischen Anschauungen weichen wir von dem Verfasser ab; aber wir erkennen den Fleiß, den guten Willen, das warme Herz Dr. Hammers an; wir begrüßen seine Forderungen und Feststellungen als wichtiges und wertvolles Material, und wir freuen uns der Wahrnehmung, daß auch Aerzte beginnen, für die Beurteilung der Prostitution soziale Erhebungen für wichtiger zu erachten, denn Messungen und Feststellungen von körperlichen Gebrechen.
Fuente: «Zur Frage der Prostitution», firmado «R.», Hamburger Echo, 19. Jg., Nr. 188, 13. August 1905, Zweite Beilage, S. 9 (OR1905-29); reseña de Wilhelm Hammer, Zehn Lebensläufe Berliner Kontrollmädchen (Großstadt-Dokumente, ed. Hans Ostwald). La firma, una «R.» al comienzo del texto, es la base de la atribución a Rühle de la bibliografía. Transcripción desde la imagen de la página digitalizada por la Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky (Deutsches Zeitungsportal / pic.sub.uni-hamburg.de), en Fraktur, con el OCR ALTO del proveedor como apoyo; el artículo ocupa las tres primeras columnas y el comienzo de la cuarta. Las cursivas reproducen el espaciado del original; la nota con asterisco del original va como nota 1. Se conservan las grafías del impreso («daß nach den Vorschriften», «S. 162» por S. 102, las comillas sin cerrar en la cita de la p. 102).
Etwa beim Eintritt der — vom Nationalökonomen List so gut genannten — Manufakturperiode. Doch weisen auch reine Agrargesellschaften Ansätze zur Prostitution auf. ↩