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Frau und Bildungsarbeit.

Aline Furtmüller (Wien): Die Arbeiterfrau ist heute in der objektiven Einsicht und in der politischen Erziehung noch nicht auf der Höhe. Sie hat in kürzester Zeit den langen Erziehungsweg der Männer nachholen müssen, sie ist aber noch nicht so weit, daß sie dem Gefühlsmoment vollkommen widerstandsfähig gegenübersteht. Für die Massen der Frauen gilt das Gefühlsmoment in viel höherem Maße als für die Männer. Der Ausweg ist die Arbeiterbildung, die Bildungsarbeit. Nur die Bildungsarbeit wird der geplagten Frau, die nicht mehr weiß, was sie einkaufen soll, die wirtschaftlichen Zusammenhänge begreiflich machen können. Für uns gilt heute die Parole: nicht Kampf und Politik allein, sondern Bildungsarbeit für die Frauen. (Beifall.)

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Fuente: transcripción a partir del facsímil de la Arbeiter-Zeitung (Viena), n.º 315, 15.11.1931, pág. 5, en ANNO, Österreichische Nationalbibliothek (aid=aze), en Fraktur; se partió del OCR de la ÖNB y se corrigió sobre la imagen. Es un extracto: resumen periodístico en estilo directo, no texto de Aline Furtmüller; el epígrafe es de la redacción. Los espaciados se dan en cursiva. El protocolo impreso del congreso no se ha consultado.