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Title: [Rede im Reichstag über die Kindertuberkulose]
Description: Verhandlungen des Reichstags. XIII. Legislaturperiode, I. Session, Bd. 287: Stenographische Berichte, 105. Sitzung, Donnerstag, 6. Februar 1913, S. 3537-3539. Rede in der zweiten Beratung des Reichshaushaltsetats für 1913, Etat für das Reichsamt des Innern, Tit. 23 (Fonds zur Förderung der Erforschung und Bekämpfung der Tuberkulose), zur Resolution Graf v. Westarp und Erzberger (Nr. 724 der Drucksachen).
Author: Otto Rühle
URL: https://adler.school/archivo/ruhle/original/1913-02-06%20%5BRede%20im%20Reichstag%20%C3%BCber%20die%20Kindertuberkulose%5D
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<!-- Intervención en la segunda lectura del presupuesto del Reich para 1913, presupuesto de la Oficina Imperial del Interior, título 23 (fondo para el fomento de la investigación y la lucha contra la tuberculosis), sobre el que se votaba una resolución de Westarp (conservador) y Erzberger (Centro) que preveía aumentar el fondo en 50 000 marcos. Preside el vicepresidente Dove. -->

<!-- S. 3537 -->

Meine Herren, bei dem vorliegenden Titel ist fast jedes Jahr von Rednern der verschiedensten Parteien darüber Klage geführt worden, daß die zur **Erforschung und Bekämpfung der Tuberkulose** ausgeworfenen Mittel zu bescheiden bemessen seien. Jedesmal hat darauf die Regierung in ihren Erklärungen den Standpunkt vertreten, daß es nicht Aufgabe des Reichs, sondern der Einzelstaaten und der Gemeinden sei, die Tuberkulose mit Nachdruck zu bekämpfen. Ich habe mich in den Erklärungen der Regierung nach einer sachlichen Begründung und Rechtfertigung dieses Standpunkts vergeblich umgesehen; aber schließlich ist es begreiflich, daß eine Regierung, die Hunderte und Tausende von Millionen für die Zwecke des Militarismus aufwendet, für Kulturaufgaben keine Mittel zur Verfügung hat.

Wenn ich heute wieder Klage darüber führe, daß die hier vorgesehene Summe unzulänglich ist, dann geschieht das nicht um der Tradition willen, sondern aus einem anderen Grunde. Wenn nämlich von den großen Summen, die alljährlich von den Einzelstaaten und Gemeinden für die Zwecke der Tuberkulosebekämpfung ausgegeben werden, nicht ein ganz erheblich großer Teil nutzlos und erfolglos aufgewendet sein soll, dann hat das Reich die Pflicht, reichere Mittel für vorbeugende Maßnahmen zu gewähren, besonders gegenüber der **Kindertuberkulose**. Der Kampf gegen die Tuberkulose hat Erfolg gehabt. Wieviel zu diesem Erfolge die alljährlich vom Reiche aufgewendeten 100 000 Mark beigetragen haben, ist nicht zu berechnen. Ich glaube, mich nicht zu irren, wenn ich behaupte, daß die Tuberkulosesterblichkeitsziffern in der ganzen zivilisierten Welt zurück-

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gegangen sind, und daß die Ziffern für die Sterblichkeit überhaupt in ständigem Rückgang begriffen sind. Leider hat von den Erfolgen, die in Deutschland zu verzeichnen sind, die Jugend so gut wie gar keinen Gewinn gehabt. Während in den höheren Lebensaltern die Abnahme der Tuberkulosesterblichkeit ganz beträchtlich ist, und während in den mittleren Lebensaltern der Rückgang der Sterblichkeitsziffer immer noch beachtenswert genannt werden muß, ist bei der Jugend und besonders im schulpflichtigen Alter bis vor ganz kurzer Zeit überhaupt kein Rückgang zu verzeichnen gewesen; es hat sich im Gegenteil eine Zunahme herausgestellt, und erst in den allerletzten Jahren sind die Ziffern stationär geblieben. Von 10 000 Lebenden starben in Preußen im Jahre 1911 an Tuberkulose überhaupt 15,12, im ersten Lebensjahre aber etwa 21,65, im zweiten Lebensjahre 14,72 und vom zweiten bis 15. Lebensjahre 6. Das ist gegen frühere Jahre kaum ein Fortschritt. Selbst der vom preußischen Ministerium des Innern bearbeitete Bericht über das Gesundheitswesen vom Jahre 1911 sagt:

> Systematische schulärztliche Untersuchungen haben ergeben, daß Tuberkulose im schulpflichtigen Alter häufiger verbreitet ist, als man früher glaubte.

Eine Übersicht über verschiedene Bundesstaaten läßt erkennen, wie groß die Tuberkulosesterblichkeit in einzelnen Teilen des Reiches ist. Ich will die Ziffern hier nicht vorlesen; aber Tatsache ist, daß für das erste Lebensjahr allenthalben nicht bloß eine außerordentlich hohe Tuberkulosesterblichkeit besteht, — —

*(Glocke des Präsidenten.)*

[Vizepräsident Dove bittet um etwas mehr Ruhe.]

— — sondern daß die Ziffern im ersten Lebensjahre auch in ständigem Steigen begriffen sind. Für das zweite bis 15. Lebensjahr sind die Ziffern niedriger und bewahren eine gewisse Gleichmäßigkeit, gelegentliche Verbesserungen sind durch gelegentliche, teilweise beträchtliche Verschlechterungen ausgeglichen. Sicher ist, daß man nirgends von einem positiven Erfolg sprechen kann, sondern daß die Tuberkulosesterblichkeitsbekämpfung bei der Jugend so gut wie Fiasko gemacht hat.

Diese außerordentlich betrübende Tatsache hat auch der Herr Ministerialdirektor Geheimrat Dr. Kirchner in gelegentlichen Vorträgen zugegeben; so 1906 anläßlich der Verhandlungen des Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose, wo er nachwies, daß innerhalb der letzten 20 Jahre die Sterblichkeitsziffer an Tuberkulose bei Knaben im 4. und 5. Lebensjahre um 3 Prozent, im 2. und vom 11. bis 15. Lebensjahre um 19 Prozent, vom 5. bis 10. Lebensjahre um 23 Prozent und im ersten Lebensjahre sogar um 90 Prozent gestiegen ist.

*(Hört! hört! bei den Sozialdemokraten.)*

Ebenso ist sie bei Mädchen im 4. und 5. Lebensjahr um 12 Prozent, im 2. und vom 10. bis 15. Lebensjahr um 15 Prozent und vom 5. bis 10. Lebensjahre um 25 Prozent gestiegen, während zu gleicher Zeit die Tuberkulosesterblichkeitsziffern für dieselben Lebensalter in England gesunken sind.

Weiter hat Herr Geheimrat Dr. Kirchner bei anderen Gelegenheiten, so auf dem zweiten internationalen Kongreß für Schulhygiene und auf der zwölften Versammlung des Vereins für Schulgesundheitspflege auf die Benachteiligung der Jugend hinsichtlich der Tuberkulosesterblichkeit hingewiesen. Nach den Berichten der Presse hat er dabei ausgeführt — ich darf mit Erlaubnis des Herrn Präsidenten zitieren —:

> Betrübend ist die Tatsache, daß die Abnahme der Tuberkulosesterblichkeit nicht in allen Lebensaltern die gleiche ist. In den höheren Lebensaltern ist die Abnahme sehr stark, während im schulpflichtigen Alter nicht nur keine Abnahme zu konstatieren ist, sondern die Sterblichkeit ganz erheblich zugenommen hat.

Der Bericht verzeichnet an dieser Stelle: Bewegung der Versammlung.

> Unter den Kinderkrankheiten im schulpflichtigen Alter nimmt die Tuberkulose vom 10. bis 12. Lebensjahre die erste Stelle ein. Daraus folgt, daß mehr zur Bekämpfung der Tuberkulose während der Schulzeit geschehen muß. Und es kann geschehen.

In einem weiteren Bericht heißt es:

> Von 1875 bis 1902 hat in den jugendlichen Altersklassen und beim weiblichen Geschlecht die Sterblichkeit an Tuberkulose nicht ab-, sondern sogar noch zugenommen; sowohl die absolute wie die relative Sterblichkeit. Eine erneute Berechnung in den Jahren 1903 bis 1906 zeigte keine besseren Ergebnisse. Erst die Berechnungen der Sterblichkeitsverhältnisse im Jahre 1910 haben konstatieren lassen, daß sich eine Abnahme zeigt. Nur die relative Sterblichkeit ist noch immer im Wachsen begriffen, ein Beweis, daß die Anstrengungen zur Bekämpfung der Tuberkulose im Kindesalter noch keinesfalls das Ziel erreicht haben.

Der Anteil der Kinder an den Opfern der Tuberkulose — das ist der Sinn dieser Ausführungen — ist nicht gesunken, sondern im Wachsen begriffen, trotz der gepriesenen Fortschritte der Wissenschaft und der vielgerühmten Errungenschaften unserer Sozialpolitik. Dabei ist die Sterblichkeitsziffer noch ein sehr unzulänglicher und fragwürdiger Maßstab für die Verbreitung der Tuberkulose im jugendlichen Alter überhaupt; denn naturgemäß führen zahlreiche Erkrankungen im Kindesalter nicht zum Tode, sondern zur Genesung und zur Heilung; in anderen Fällen schleppt sich das kranke Kind noch jahrelang siech dahin, und wenn es später stirbt, wird der Todesfall nicht in die Rubrik für Kinder, sondern für Erwachsene eingetragen, obwohl zweifellos Kindertuberkulose vorlag, die erst in späteren Jahren ihren traurigen Abschluß fand. So ist zweifellos die Tuberkuloseerkrankungsziffer um ein Vielfaches höher als die Tuberkulosesterblichkeitsziffer, besonders bei der Jugend.

Es ist nun in früheren Jahren von der Regierung gesagt worden, die **Aufgabe der Tuberkulosebekämpfung** falle nicht dem Reiche, sondern den **Einzelstaaten,** besonders den **Gemeinden** zu. Wie die Gemeinden diese Aufgabe erfüllen, dafür einen sehr interessanten Beleg. Die Zentrale für Jugendfürsorge hat 1908 eine Erhebung veranstaltet und von 468 Orten die ausgegebenen Fragebogen zurückerhalten. Darunter befanden sich 238 Orte, also mehr als die Hälfte, in denen festgestellt wurde, daß durch Schulärzte tuberkulöse und tuberkuloseverdächtige Kinder ermittelt waren. Was haben diese 238 Orte für die tuberkulösen und tuberkuloseverdächtigen Kinder getan? Nun, 109 Gemeinden haben weiter nichts getan, als die Kinder vom Klassenschulunterricht auszuschließen.

*(Hört! hört! bei den Sozialdemokraten.)*

Ganze 5 Gemeinden haben ärztliche Behandlung gewährt, und 139 Gemeinden haben die Überweisung der Kinder in geeignete Anstalten verfügt. Diese Leistungen sind durchaus unzureichend und zeigen, wie verfehlt es ist, wenn von der Reichsregierung immer wieder darauf hingewiesen wird, daß nicht das Reich, sondern neben den Einzelstaaten die Gemeinden die Aufgabe hätten, die Tuberkulose im Kindesalter zu bekämpfen. Die Gemeindeverwaltungen sind dazu entweder nicht verpflichtet, oder sie sind nicht

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in der Lage, weil es ihnen an Mitteln fehlt; oder sie besitzen nicht die sozialpolitische Einsicht und das nötige Verständnis dafür, um rechtzeitig und zweckmäßig dem Übel entgegenzutreten. Deshalb erweist es sich ohne weiteres als eine Pflicht des Reiches, mit reichlicheren Mitteln als bisher und in der Form einer großzügigen Organisation die Bekämpfung der Tuberkulose durchzuführen,

*(sehr richtig! bei den Sozialdemokraten)*

besonders insoweit die Jugend der tatkräftigen Hilfe bedarf.

Wie sehr sie dieser Hilfe bedarf und in welchem Maße und Umfange, dafür nur ein paar Angaben. In Rathenow stellte man bei 42 Prozent, in Kötzschenbroda, einem Villenvororte von Dresden, bei 48 Prozent, in dem Münchener Pathologischen Institut bei 48,8 Prozent, in Kirchberg im Erzgebirge bei 54 Prozent der Schulkinder Tuberkulose fest.

*(Hört! hört! bei den Sozialdemokraten.)*

In Mannheim konstatierte der Stadtschulrat, daß 47 Prozent der Knaben und 61 Prozent der Mädchen von Tuberkulose befallen waren. Auf dem ersten Tuberkulosekongreß in Berlin teilte Dr. Petruschky-Danzig mit — und Herr Dr. Ritter-Berlin bestätigte seine Angaben unter großer Bewegung der Versammlung —, daß 85 Prozent aller Kinder als mit den Keimen tuberkulöser Erkrankung behaftet anzusehen seien.

*(Hört! hört! bei den Sozialdemokraten.)*

Herr Stadtrat Dr. Gottstein-Charlottenburg sagte in einer Denkschrift, die im Auftrage des Preußischen Städtetages ausgearbeitet worden ist — ich darf das mit Erlaubnis des Herrn Präsidenten zitieren —

> Die Verbreitung der Tuberkulose des Kindesalters ist aber, wie pathologisch-anatomische Forschungen und die modernen Methoden der diagnostischen Tuberkulinimpfung bewiesen haben, unter der proletarischen Bevölkerung der Großstädte und nicht minder mancher Landbezirke eine gerade erschreckend häufige. Mit zunehmendem Kindesalter steigt die Zahl der Infizierten auf 50 bis 80 Prozent und mehr.

Ja in jüngster Zeit sind bis zu 90 Prozent tuberkulöser Schulkinder z. B. im Idar-Obersteiner Bezirk festgestellt worden. Wo die offene Tuberkulose nicht in diesem Umfange konstatiert werden kann, ist sicher ihre latente Vorform, die Skrofulose, in außerordentlichem Umfange vorhanden; sie ist ja, wie die Rachitis, die typische Krankheit der Proletarierkinder. In dem von mir erwähnten Bericht des preußischen Ministeriums des Innern über die Gesundheitsverhältnisse im Jahre 1911 sind zahlreiche Einzelberichte z. B. aus den Regierungsbezirken Bromberg, Minden usw. enthalten, die allesamt betonen, daß die Skrofulose unter den Schulkindern nach übereinstimmenden Angaben der Kreisärzte außerordentlich stark verbreitet ist. Das Heer der Skrofulosen bildet den allergünstigsten Nährboden für die Tuberkulose. Der Kampf gegen die Tuberkulose bleibt daher, selbst in seiner intensivsten und zweckmäßigsten Form, nämlich in der Form der Heilstättenbehandlung, eine Halbheit, wenn nicht auch ärztliche Behandlung und Pflege der mit Skrofulose behafteten Kinder hinzukommt. Diese Überzeugung hat vor einiger Zeit auch die Korrespondenz des Deutschen Lehrervereins zum Ausdruck gebracht.

Von den im vorliegenden Titel ausgeworfenen 100 000 Mark werden 60 000 Mark dem Deutschen Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose überwiesen. In seinem Geschäftsbericht für 1912 sagte dieses Komitee: die Kinderfürsorge macht im allgemeinen gute Fortschritte, doch muß in derselben noch viel geschehen, namentlich auf dem Lande sind noch systematische Untersuchungen über die Ausbreitung der Tuberkuloseinfektion unter den Kindern und Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung erforderlich. Ich möchte hier den Wunsch aussprechen, daß diese Untersuchungen so gefördert werden möchten, daß sich recht bald ein klares Bild über den ganzen Umfang der erforderlichen Hilfe gewinnen läßt, vor allem, daß dann aber auch die für eine wirksame Tuberkulosebekämpfung notwendigen Mittel nicht länger versagt werden möchten.

Es liegt heute zu dem Titel eine Resolution vor, die für den nächsten Etat eine Erhöhung des Fonds zur Förderung der Erforschung und Bekämpfung der Tuberkulose mit 50 000 Mark in Aussicht nimmt. 50 000 Mark sind ein außerordentlich bescheidener Betrag für diesen Zweck. Der Reichstag hat vor einigen Tagen einen im Frühjahr gestellten Antrag Bassermann und Genossen angenommen, der die verbündeten Regierungen ersucht, dem Reichstag baldigst einen Gesetzentwurf vorzulegen, welcher eine erfolgreiche Bekämpfung der Tuberkulose derart sicherstellt, daß auch die bislang noch nicht von der Fürsorge erfaßten Kreise der Bevölkerung dieser teilhaftig gemacht werden können, insbesondere durch Bereitstellung weiterer Geldmittel und durch gesetzliche Maßregeln, welche die Desinfektion verseuchter Wohnungen usw. sicherstellen. Dieser Antrag ist viel weitgehender als der heute vorliegende, und da der Reichstag ihn bereits angenommen hat, darf erwartet werden, daß die Regierung nun etwas Ernstliches unternimmt und vor allen Dingen umfangreiche prophylaktische Maßnahmen trifft, um der Tuberkulose unter den Jugendlichen und Kindern mit Erfolg entgegenwirken zu können.

Es war meine Absicht, die Aufmerksamkeit sowohl des Zentralkomitees als auch der Regierung auf die Tuberkulosesterblichkeit unter der Jugend besonders hinzulenken; denn noch immer ist das Wort wahr, daß der Reichtum und die Zukunft einer Nation bedingt ist durch die Zahl, die Gesundheit und Lebenstüchtigkeit ihres Nachwuchses.

*(Beifall bei den Sozialdemokraten.)*

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*Fuente:* Verhandlungen des Reichstags, XIII. Legislaturperiode, I. Session, Bd. 287, 105. Sitzung (6. Februar 1913), S. 3537-3539. Transcripción hecha a partir del facsímil digital de la Bayerische Staatsbibliothek (Digitale Sammlungen, https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb00003354?page=534), leyendo las imágenes; un OCR propio (tesseract) sirvió de apoyo. Se transcriben solo las intervenciones de Rühle; la del vicepresidente Dove se resume entre corchetes, y se conservan las anotaciones taquigráficas de las reacciones de la sala. Las citas, compuestas en el acta con sangría, van como bloques citados; la negrita reproduce la del acta. Las cifras de la encuesta de la Zentrale für Jugendfürsorge (109 + 5 + 139 = 253 de 238 localidades) se dan como en el original. Los comentarios `S. n` del código marcan el comienzo de cada página impresa.
