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Title: Die Gartenstadt Hellerau
Description: Hamburger Echo, Nr. 177, 1. August 1909, Zweite Beilage (S. 9 der Ausgabe im Zeitungsportal). Überarbeitet nachgedruckt in: Zur Unterhaltung und Belehrung (Wochenbeilage zum Volksblatt für Halle), Nr. 48, 14. November 1909.
Author: Otto Rühle
URL: https://adler.school/archivo/ruhle/original/1909-08-01%20Die%20Gartenstadt%20Hellerau
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# Die Gartenstadt Hellerau.

Von Otto Rühle.

Ich saß auf der Brühlschen Terrasse in Dresden, ließ mir die Sonne ins Gesicht scheinen und fragte mich, was tust Du nun?

Da kam mir der Gedanke, die Gartenstadt Hellerau zu besuchen.

Wo liegt Hellerau?

Die Orientierungskarte wurde um Rat gefragt, aber sie konnte keinen Aufschluß geben.

Wie sollte sie auch?! Hellerau ist ja noch gar nicht zu stadtgewordener Wirklichkeit gediehen, sondern existiert nur erst in Menschenköpfen und Bebauungsplänen, Sitzungsprotokollen und Grundbüchern, Zeitungsartikeln und Broschüren. Ein herrliches Projekt, ein Zukunftsgemälde voll bezaubernden Reizes, jedoch — doch halt! Sollte Hellerau nicht doch schon weitere Fortschritte gemacht haben? Sollten sich nicht wenigstens aus den Vorarbeiten, dem Gelände, den ersten Werdestadien die Grundformen der aus Heide und Wald aufblühenden Gartenstadt erkennen lassen?

Schaffen wir uns Gewißheit! Auf nach Hellerau!

Ein Schutzmann wurde gefragt, er wußte über Lage, Entfernung, Größe von Hellerau genau Bescheid, auch die Zugangswege und hundert kleine Nebendinge schilderte er mit rascher Bereitwilligkeit. Ja, kommt nur einem königlich sächsischen Normalschutzmann! „Ze sähen is ja noch nich sehre viel, aber wennse grade nischt weiter vorham, da gennse ja ma nausmachen. S is Sie ganz hibsch dort draußen.“ Noch ein zweiter Schutzmann wurde um Aufschluß gebeten, und — weil die prompte Antwort auch des zweiten mich frappierte — auch ein dritter, ein vierter, sodann auf weiterem Wege ein Arbeiter, ein Soldat, eine Marktfrau: sie alle waren imstande, mir über Hellerau ziemlich genaue Auskunft zu geben. Das Projekt der Gartenstadtgründung hat sich also zweifellos bereits bis in die breitesten Bevölkerungskreise seinen Weg gebahnt.

Ich marschierte bis zum Albertplatz und dann die lange Königsbrücker Straße entlang bis zum Arsenal. Bis hierher hätte ich auch die Straßenbahnlinie Hauptbahnhof—Postplatz—Arsenal benutzen können. Nun begann die Chaussee, die, immer ansteigend zwischen Waldbeständen links und rechts, sich bis zur Ueberführung der Dresden-Görlitzer Bahn hinzieht. Hier breitet sich nun links der große Exerzier- und Truppenübungsplatz „der Heller“ aus, der nach einem Gasthause „Zum letzten Heller“ seinen Namen führt. Mächtige Staubwolken wirbelten auf, Kavallerie sprengte querfeldein, laute Kommandorufe durchschnitten die Luft. Ich ließ die militärischen Schauspiele, denen ich nie im Leben auch nur eine Spur von Interesse entgegenzubringen vermocht habe, hinter mir und schlug mich — buchstäblich — seitwärts in die Büsche. „Nach der Waldschenke“ zeigte ein Wegweiser quer in den Wald hinein; ich folgte dem ausgetretenen Wege und sah mich zwanzig Minuten später am Ziel. Hellerau war erreicht. Der Wirt der Waldschenke weihte mich noch einmal in alle Einzelheiten des Projekts ein und gab mir Druckschriften und Bücher zur Information. Nun konnte die Besichtigung beginnen.

Hellerau umfaßt ein 140 Hektar großes, hügeliges, teilweise bewaldetes Terrain, das etwa 100 Meter höher als Dresden liegt und zu den Flurgebieten der Gemeinden Klotzsche und Rähnitz gehört. In östlicher Richtung von ihm erstreckt sich die Dresdener Heide, die in meilenweit gedehnten Waldzügen, malerischen Schluchten und Tälern die Gegend beherrscht und mit ihren letzten Ausläufern, dem „Weißen Hirsch“, bei Loschwitz hart an das Elbtal stößt. Alle klimatischen und landschaftlichen Vorzüge, die den lieblichen Villenort Klotzsche-Königswald auszeichnen, die man für die Dresdener Heide, den Weißen Hirsch und Lahmanns Sanatorium willig gelten läßt, bestehen auch für Hellerau. Der Boden ist Syenit- und Sandgrund, zu Obst- und leichtem Gemüsebau gut geeignet, die herrschende Windrichtung führt nach der Stadt; die Umgebung ist vor Verwüstungen dadurch geschützt, daß an zwei Seiten der fiskalische Forst angrenzt; auch kann wegen des an der dritten Seite vorgelagerten Exerzierplatzes eine zweite Siedelung, die den weiten Blick auf die bewaldete Landschaft und auf Dresden beschränken würde, nicht entstehen. Der Exerzierplatz verhindert auch, daß Boden- und Bauspekulation die Straßenzüge der 3,5 Kilometer entfernten Stadt je bis an die Grenzen von Hellerau heranleiten würden; die Siedelung ist also bis auf unabsehbare Zeit vor der unerwünschten Stadtnähe sicher bewahrt. Gleichwohl besteht zwischen Dresden und Hellerau vorzügliche Verbindung; nicht allein, daß von der 20 Minuten entfernten Station Klotzsche täglich 58 mal Fahrgelegenheit nach Dresden ist, es hat auch bereits die Verlängerung der Straßenbahn Hauptbahnhof—Arsenal bis Klotzsche mit Rücksicht auf die Begründung von Hellerau die Genehmigung des sächsischen Landtages gefunden.

Hellerau ist von dem Leiter der Deutschen Werkstätten für Handwerkskunst in Dresden entdeckt worden. Die in kunstgewerblichen Kreisen vorteilhaftest bekannte Firma bedarf einer Erweiterung ihrer Betriebsanlagen. Und da ist der eigenartige Fall eingetreten, „daß ein industrielles Unternehmen einen längst notwendig gewordenen Fabrikneubau zur Errichtung einer gartenmäßig angelegten Wohnkolonie mit gemeinnützigen Endzielen erweitert und für diese nach materiellen und idealen Gesichtspunkten gleich bedeutsame Anlage bereits beträchtliche Opfer gebracht hat an Zeit und Geld und an Arbeitskraft seiner leitenden Persönlichkeiten“. Die Firma hat die Erwerbung des Landes besorgt, die erforderlichen Vorarbeiten erledigt, Gelder beschafft, allerhand Verbindungen angeknüpft, einen Bebauungsplan anfertigen lassen und das ganze Risiko des Unternehmens getragen. Als schließlich durch ihre Propaganda ein weiterer Kreis zur finanziellen Beteiligung an Hellerau gewonnen war, hat sie alle ihre Rechte kostenlos und [ohne] irgendwelchen Gewinn an die neu gegründete „Gartenstadt Hellerau, G. m. b. H.“ abgetreten. Sie hat sich lediglich das Recht vorbehalten, das für ihre Werkstättenanlage notwendige Land von der bodenbesitzenden Gesellschaft zum Ankaufspreis zuzüglich der allgemeinen Vorbereitungskosten erwerben zu können. Diese Verschmelzung wirtschaftlicher und idealer Ziele ist von vornherein richtunggebend gewesen für das ganze Unternehmen.

Hellerau soll Minderbemittelten zu billigen, gesunden und schönen Wohnungen auf dem Lande verhelfen. Das Terrain soll nach dem Prospekt im wesentlichen nur mit Einfamilienhäusern, einzeln oder in Gruppen und mit größeren Landhäusern bebaut werden, und zwar so weiträumig, daß für jede Wohnung ein reichlicher Gartenanteil übrig bleibt, das Ganze also den Eindruck einer Gartenstadt macht. Es handelt sich dabei nicht um die Erbauung einer beliebigen Anzahl von Wohnungen, sondern um die Anlage einer geschlossenen Siedelung, die sowohl in architektonischer, hygienischer als auch in sozialer Beziehung mustergültig werden soll. Der von Riemerschmid-München stammende Bebauungsplan teilt das Gelände nach seiner Struktur in ein Viertel für Kleinwohnungen, ein zweites für Landhäuser und ein drittes für die Werkstattanlagen; ein viertes Stück bleibt mit gutem Vorbedacht späteren Verwendungsmöglichkeiten vorbehalten. Ein fünftes Stück, das etwa im Mittelpunkt des Ganzen liegt und den schönsten Ausblick gewährt, bleibt der Allgemeinheit für besondere Zwecke vorbehalten. Die Bebauung soll am Südrande beginnen, und zwar gleichmäßig auf dem Viertel für Kleinwohnungen wie für Landhäuser und auf dem Werkstättengebiet. Gegenwärtig nimmt die Anlage von Straßenzügen und der Bau der Umfassungsmauern für die Werkstättenanlage alle Kräfte in Anspruch. Der Schutzmann hatte recht: „Ze sähn is noch nich grade viel.“

Die Rechte am Grund und Boden sollen in Hellerau so gestaltet werden, wie es in der „Gartenstadt“ üblich ist, nämlich die Gesamtheit der Bewohner soll aus der Bebauung des Landes und aus dem steigenden Mehrwert den größten Nutzen haben. Es liegt dem Ganzen ein kollektivistisches Prinzip zugrunde, dessen Durchführung die Gartenstadtgründung uns besonders interessant macht. Bauspekulation jeder Art, kapitalistische Ausnutzung des Bodens, Kauf und Verkauf sind grundsätzlich ausgeschlossen. Immer bleibt die Gesamtheit Besitzerin des Terrains. Aller Wertzuwachs aus Grund und Boden soll nach einer durch Statut festgelegten Höchstverzinsung der Bodenanteile den Hellerau-Bewohnern in ihrer Gesamtheit zugute kommen.

Wer in Hellerau wohnen will, wendet sich am zweckmäßigsten an die Baugenossenschaft Hellerau (Dresden-A. 16, Blasewitzerstraße 17). Indem er einen mit 4 pZt. verzinsbaren Anteil von ℳ 200 auf einmal oder in Raten erwirbt, erlangt er einen Anspruch auf eine der im Kleinhäuserviertel mit den Geldern der Landesversicherungsanstalten zu erbauenden Wohnungen. Die Einfamilienhäuser (mit eigenem Eingang, eigener Treppe und eigenem Dach) sind mit Wohnküche und besonderem Plantsch- oder Spülraum gedacht, jedoch so, daß ein Teil der Wohnküche bequem als eigentlicher Wohnraum abgesondert werden kann. Neben diesem Raum soll bei Eckhäusern noch ein besonderes Wohnzimmer im Parterre liegen. Der erste Stock enthält die Schlafstube nebst Kammer. An das Haus schließt sich unmittelbar ein 100 bis 200 Quadratmeter großer Gemüse-, Obst- und Blumengarten an. Wasch- und Baderäume gibt es in den Kleinhäusern nicht; wohl aber ist von allen Bewohnern eine gemeinschaftlich zu benutzende Badeanstalt und ein Zentralwaschhaus mit abgeteilten Ständen leicht zu erreichen. Der Mietpreis für Kleinhäuser dürfte etwa ℳ 220 bis ℳ 500 betragen. Außerdem sollen in Hellerau noch Villen erbaut werden, etwa für einen Mietzins von ℳ 1200 bis ℳ 2000. Wer eine Villa wünscht, sucht sich das Land aus, das ihm gefällt. Er läßt sich von der Hellerau-Gesellschaft Baupläne und Kostenanschläge unterbreiten und sucht sich das Haus aus, das seinen Bedürfnissen entspricht. Die Gesellschaft baut für ihn das Haus und er wohnt darin. Er hat nur den Pachtzins zu entrichten und einen Teil des Baugeldes hypothekarisch darzuleihen. Obwohl ihm Haus und Grundstück nicht gehören, verfügt er doch ganz selbständig darüber. Ihm kann nie gekündigt werden, wohl aber darf er kündigen, nur hat er, wenn das Haus nicht sofort weitervermietet wird, auf längstens ein Jahr den Pachtzins weiterzubezahlen. Das Darlehen wird verzinst und ist unkündbar, so lange der Darleiher das Haus bewohnt; fünf Jahre nach seinem Wegzug kann es aufgekündigt werden.

Die Landhäuser sollen — nach dem Bericht von Wolf Dohrn — bei aller Abwechslung, die sich aus den verschiedenen Bedürfnissen der Bewohner und aus dem wechselnden Standpunkt auf dem Gelände ergeben, bei aller Verschiedenheit in der Durchführung der Details, bei allem Wechsel der Größenverhältnisse doch jene innere Verwandschaft zeigen, welche in alten Dorf- und Stadtanlagen die Bauten so anziehend macht, weil sie alle aussehen wie ältere und jüngere Geschwister einer großen Familie. Es soll eine moderne Stadtanlage ohne moderne Geschmacklosigkeiten entstehen. Zu diesem Zweck ist eine künstlerische Oberbehörde eingesetzt, der alle Entwürfe und Baupläne vorzulegen sind. Muthesius-Berlin, Riemerschmid-München, Gußmann-Dresden u. a. gehören ihr an und ihre Namen bürgen dafür, „daß die Bebauung des Geländes in einer durchaus künstlerischen Weise erfolgt und daß das Gelände im allgemeinen weniger ausgenutzt wird, als es das allgemeine Baugesetz zuläßt“.

So wächst aus unsrer kapitalistisch-individualistischen Zeit heraus — noch zaghaft und in zarter Bescheidenheit zwar, aber doch eigenartig und reizvoll — ein neues Gebilde sozialer Organisation. Das allenthalben hochgesteigerte „Verlangen nach einer Ueberwindung der geistigen Anarchie, des wahllosen Dahinlebens von Anregung zu Anregung“ findet einen Ruhepunkt, eine erste Kristallisation in Hellerau. Der bisherige, immer unerträglicher werdende Zustand soll überwunden werden, „nicht durch Regeln und Vorschriften, nicht durch besondere Veranstaltungen“, nicht indem man Hellerau als „Treibhaus neuer Lebensideale“ auffaßt, sondern ganz einfach durch die Tatsache seines Daseins und Wachstums.

Was Philantropen, Künstler und Schöngeister in Hellerau als Blüte höherer und reinerer Daseinskultur durch „Gebundenheit des Grundes und Bodens und Geschlossenheit des architektonischen Aufbaues“ erstreben und zu erreichen suchen, ist nichts andres als der Ausdruck einer mächtigen, aber vorläufig noch in aller Stille wirkenden sozialen Tendenz, die, von tiefgehenden und grundstürzenden ökonomischen Strömungen und Umwälzungen genährt, in der Verwirklichung des Gemeinschaftsideals ihre Auslösung findet. Es ist ein Anfang neuer Besitz-, Wohn- und Lebensformen, ein Stück Kommunismus im Zeitalter des Privatbesitzes, einer von den tausend und abertausend Fäden, die die greisenhaft werdende Gegenwart mit der in Jugendfrische prangenden Zukunft verknüpfen.

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*Fuente:* *Hamburger Echo*, 23. Jg., Nr. 177, domingo 1 de agosto de 1909, Zweite Beilage, pág. 9 del número, columnas 1-4 de la mitad inferior (bajo «Der Tiroler Aufstand im Jahre 1809» y «Anthropomorphe Affen», de C. Lund, que el OCR mezclaba con el artículo). Firmado «Von Otto Rühle». OCR del Deutsches Zeitungsportal (Deutsche Digitale Bibliothek, item IK3FSE6I7Q4FNT6E4S5CF5YR7AWFOIOE) **cotejado íntegro con el facsímil de la pág. 9** (Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, https://pic.sub.uni-hamburg.de/PPN1754726119_19090801/2000/0/00000009.jpg), que confirma el orden reconstruido y el lugar de la frase «einzeln oder in Gruppen und mit größeren Landhäusern». El cotejo fijó la división en párrafos (el comienzo va en frases sueltas, cada una en su línea), «S is Sie», «ℳ 220 bis ℳ 500» y «ℳ 1200 bis ℳ 2000», y que «als Blüte» está en el impreso. «[ohne]» sigue siendo adición del editor: el impreso dice «kostenlos und irgendwelchen Gewinn». La primera mitad se había cotejado antes con el OCR de la reimpresión del *Volksblatt für Halle* (OR1909-11, véase abajo). Sin marcas de página: el artículo ocupa solo la pág. 9.

Reimpresión revisada (OR1909-11): «Die Gartenstadt Hellerau. Von Otto Rühle», en *Zur Unterhaltung und Belehrung*, suplemento semanal del *Volksblatt für Halle und den Saalekreis*, n.º 48, 14 de noviembre de 1909 (p. 23 de la edición en el Zeitungsportal, ejemplar de la ULB Sachsen-Anhalt; https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/V57XGPGOCCXBU36EI6V3JTZMYO6FEVBI). El OCR local solo conserva esa página, que llega hasta «… das seinen Bedürfnissen entspricht»; el resto (y la imagen de la página: la local es la portada del diario) falta, por lo que no se publica aparte. Variantes de la parte conservada: suprime «Ein herrliches Projekt, ein Zukunftsgemälde voll bezaubernden Reizes, jedoch —», el «mich» de «mich frappierte» y de «mir über Hellerau», la oración de relativo «denen ich nie im Leben … vermocht habe», la última frase sobre el reparto del aumento de valor del suelo y la referencia a la «Gartenstadt»; escribe «Die Bebauung beginnt am Südrande» y sustituye las dos frases finales del párrafo («Gegenwärtig nimmt … grade viel“») por un estado de las obras al otoño de 1909: «Die notwendigen Straßen-, Gas-, Wasser- und Schleußenanlagen sind bereits fertiggestellt; die Anlage des elektrischen Lichtes wird in Angriff genommen. Die von Riemerschmidt entworfene Fabrik der Deutschen Werkstätten steht im Rohbau vollendet da und wird April n. J. betriebsfertig sein. Ebenso ist vollendet eine Gruppe von 16 Kleinwohnungen, die jetzt bezogen werden. Weitere 12 Häuser sind im Bau begriffen, eine größere Anzahl — nach Entwürfen von Fischer-München und Muthesius-Berlin — wird noch in diesem Herbst in Angriff genommen, so daß im nächsten Frühjahr neuer starker Zuzug von Hellerau-Bürgern zu erwarten sein wird. Der Entwurf für die Schule, von Prof. Fischer geliefert, ist eingereicht; auch etwa 10 Villen dürften bis April n. J. fertig sein. Ebenso steht um diese Zeit die Aufführung der Häuser am Marktplatz, in denen sämtliche Lebensmittelgeschäfte untergebracht werden sollen, zu erwarten.» Los alquileres cambian: casas pequeñas «200 Mk. bis 500 Mk.», villas «1000 Mark bis 1500 Mk.» (cifras según el OCR).
