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Title: Der deutsche Lehrertag
Description: Volksblatt für Harburg, Wilhelmsburg und Umgegend, 11. Jg., Nr. 110, 11. Mai 1904, Beilage, S. 5-6.
Author: Otto Rühle
URL: https://adler.school/archivo/ruhle/original/1904-05-11%20Der%20deutsche%20Lehrertag
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# Der deutsche Lehrertag.

Von Otto Rühle.

<!-- S. 5 (Beilage) -->

In Königsberg i. Pr., der „Stadt der reinen Vernunft“ soll in der Pfingstwoche ds. Js. die *deutsche Lehrerversammlung* abgehalten werden. Vor zwei Jahren tagte der jetzt zirka 100 000 Lehrer und Lehrerinnen umfassende deutsche Lehrerverein, der diese Versammlung veranstaltet, in Chemnitz i. S., wo auch dem ersten der für die Königsberger Tagung angesetzten Verhandlungsthemata durch einen Vortrag des Universitäts-Professors Dr. *Rehmke*-Greifswald die Vorbereitung gegeben wurde. Das Thema lautet: *Universität und Volksschullehrerbildung* und behandelt die alte Streitfrage der Lehrerschaft, ob und unter welchen Bedingungen eine Fortsetzung der Volksschullehrerbildung auf der Universität zu wünschen und zu erstreben ist. Auf dem Lehrertage in Breslau 1898 hat man die Forderung, daß jeder Lehrer auf Grund seines Abgangszeugnisses vom Seminar die Berechtigung zum Universitätsbesuch erlangen solle, bereits zum Beschluß erhoben, ebenso die weitere Forderung, daß an den Universitäten besondere Lehrstühle für Pädagogik errichtet werden möchten. Diese Beschlüsse fanden jedoch wenig Beachtung und Zustimmung in Lehrerkreisen und wurden bald vergessen, bis durch den Kieler Erlaß des Königs von Preußen mit dem sog. Gymnasialmonopol für den Universitätsbesuch gebrochen wurde und neben dem Gymnasium auch das Realgymnasium und die Oberrealschule als Vorbereitungsanstalt für die Universität Berechtigung erlangten. Da regte sich von neuem in der Volksschullehrerschaft das Verlangen, diese Berechtigung auch auf das Lehrerseminar ausgedehnt zu sehen. Und eine der ersten Folgewirkungen dieses Verlangens war das Rehmkesche Referat über Volksschullehrer und Universität auf dem Lehrertage in Chemnitz.

Professor Rehmke erklärte sich als entschiedener Befürworter des Universitätsbesuchs der Lehrer, aber seine Befürwortung erfolgte unter Kautelen und ging von Gesichtspunkten aus, die in der Lehrerschaft nicht allein die vom Referenten erhoffte Zustimmung nicht fanden, sondern auch auf teilweise sehr heftigen Widerspruch stießen. Namentlich waren dies folgende Stellen seiner Ausführungen: „Die Seminarbildung kann nicht für jedes Universitätsstudium reif machen, wohl aber für die diejenigen Fächer, die wir etwa zusammenfassen können in dem Namen der mathematisch-naturwissenschaftlichen, und vor allem auch für das Fach, das wir mit dem Namen Philosophie bezeichnen“, sodann: „Die Forderung, welche im Jahre 1898 in Breslau aufgestellt und zum Beschluß erhoben worden ist, — daß noch besondere Lehrstühle der Pädagogik und pädagogische Seminare eingerichtet werden sollen — kann ich nicht für richtig halten. Das würde mir so vorkommen, als ob der Volksschullehrerstudent auf der Universität wiederum ein Lehrerseminar fände, etwa, wie soll ich sagen, erster Güte“, und endlich: „Wer die Schule leiten will, der muß innerlich frei in seinem Berufe dastehen und frei über alle Fragen seines Berufes urteilen können; diese Freiheit aber giebt nur die wissenschaftliche Bildung. Ohne wissenschaftliche Bildung keine Volksschulleitung. Daher muß der Volksschullehrerstand um seiner eigenen Sache willen und um sich voll auszuwachsen, die wissenschaftliche Bildung wenigstens für den Teil seiner Glieder, dem es beschieden ist, auf die Universität gehen zu können, fordern. Viele sind berufen, aber nur wenige sind auserwählt.“ Von diesen drei Sätzen war es besonders der letzte, der die heftigsten Angriffe erfuhr, und das nicht mit Unrecht, denn der in ihm ausgesprochene Gedanke bedeutet für die Lehrerschaft wie für die Volksschule eine ernsthafte Gefahr. Wenn man das Maß an wissenschaftlicher Bildung, mit dem heute der Volksschullehrer ausgerüstet wird, für seine Thätigkeit als *Lehrer* für ausreichend hält, muß es auch hinreichend sein, um den erfahrensten und tüchtigsten unter den Volksschullehrern die Stellen der *Schulleiter und Schulaufsichtsbeamten* übertragen zu können, denn der Lehrer muß mindestens in demselben Maße wie der Schulleiter eine innerlich freie Persönlichkeit sein. Hat man aber die Ueberzeugung, daß dem Volksschullehrer der Zugang zu den Stellen in der Schulleitung und Schulaufsicht verschlossen bleiben muß, weil er nicht genügend wissenschaftlich gebildet ist, so kann er es auch für seine Thätigkeit als *Lehrer* nicht sein. Dann muß man fordern, daß Veranstaltungen getroffen werden, durch die nicht bloß einzelnen Auserwählten, sondern *allen* eine Bildung gewährt wird, die allerseits als eine wissenschaftliche anerkannt und respektiert werden muß. Und wenn man ferner der Meinung ist, daß eine solche Bildung nur durch akademisches Studium gewährleistet werden kann, so muß man dann eben die *Universitätsbildung für alle Lehrer* fordern. Damit muß zugleich die Forderung des *unentgeltlichen Universitätsbesuchs* verbunden sein, denn die von den Lehrern geforderte Berechtigung zum Universitätsbesuch würde im Falle ihrer Gewährung für diejenigen Lehrer *nur auf dem Papier stehen*, die nicht die *Mittel* besitzen, um die Kosten eines mehrjährigen Universitätsstudiums zu bestreiten. Erfahrungsgemäß gehen gerade aus den ärmeren Klassen der Bevölkerung die tüchtigsten Kräfte unseres Lehrerstandes hervor. Ihre Ausbildung verursacht den Eltern nicht allzu hohe Kosten, da der Unterricht in den Seminaren unentgeltlich erteilt wird. In Zukunft würde dies anders werden, denn durch den Universitätsbesuch würde die Ausbildung der Lehrer eine beträchtliche Verteuerung erfahren. Entweder müßte dann mancher arme oder nur minderbemittelte Mann von vornherein darauf verzichten, seinen begabten Sohn dem Lehrerberufe zuzuführen oder aber der junge Lehrer ohne akademische Bildung würde zum Lehrer zweiter Klasse degradiert werden und Zeit seines Lebens einer unvermeidlichen Zurücksetzung und Mißachtung ausgesetzt sein. Die Lösung der alten Streitfrage: Universität und Volksschullehrer würde dann nicht auf eine Auslese der Tüchtigsten und Besten hinauslaufen, wie sie von vielen ihrer Befürworter erstrebt wird, sondern lediglich eine *Bevorzugung der Besitzenden, der Bessergestellten* innerhalb der Lehrerschaft sein. Wollen die Lehrer dem Ziel ihrer Wünsche diesen unmoralischen Beigeschmack nehmen, so müssen sie neben der Berechtigung zum Universitätsbesuch auch die *Unentgeltlichkeit des Unterrichts, der Unterrichtsmittel und der Verpflegung* während des Universitätsbesuchs für alle Lehrer fordern.

Dazu freilich vermögen sich die Lehrer nicht aufzuraffen. Auch *nicht ein einziger* unter ihnen hat bisher diese Forderung erhoben. In Chemnitz hat Professor Rehmke sie unbeachtet gelassen und in Königsberg wird der Seminarlehrer *Muthesius*-Weimar, einer der schärfsten Kritiker des Rehmkeschen Referats, wenn er dort das Thema von seinem Standpunkte aus erörtern wird, ebenfalls auf die *finanzielle* Seite der Frage *nicht* eingehen. Wie die „Päd. Ztg.“ mitteilte, hat er seinem Referat folgende *Leitsätze* zu Grunde gelegt: „1. Die Universitäten als Zentralstellen wissenschaftlicher Arbeit sind die geeignetste, durch keine andere Einrichtung vollwertig zu ersetzende Stätte für die Volksschullehrer-Fortbildung. 2. Den Volksschullehrern, die einen regelrechten Studiengang an der Universität durchlaufen haben, ist die Möglichkeit zu bieten, ihre Studien durch Ablegung einer wissenschaftlichen Prüfung zum Abschluß zu bringen. Das Bestehen dieser Prüfung gewährt die Anwartschaft auf den Schulaufsichts- und Seminardienst.“ Also *nichts von jener Forderung*. Solange diese aber nicht ernsthaft und nachdrücklich erhoben wird, und solange nicht die Regierungen veranlaßt werden, im Falle einer Erfüllung der idealen Forderung gleichzeitig auch für die Beschaffung der notwendigen *materiellen Grundlage* zu sorgen, solange ist die ganze Agitation der Lehrerschaft, ihr Aufwand von Worten und ihr noch so erfreuliches und lobenswertes Streben nur eine *Halbheit*, ein *Stückwerk*, eine Arbeit, die *ihres Lohnes und Preises vergeblich warten wird*.

An dem Uebel der Halbheit krankt auch die zweite Forderung des Lehrertages, der das Referat des Rektors *Juds*-Kolberg gewidmet ist. Sie betrifft die geistliche Schulaufsicht, ihre Beseitigung und Ersetzung durch die Fachaufsicht. Es bedarf an dieser Stelle gar keiner weiteren Erörterung, um zu der Ueberzeugung zu gelangen, daß die Ueberwachung der in der Schule zu leistenden Unterrichts- und Erziehungsarbeit durch die Geistlichkeit einen Krebsschaden für die Volksschule bedeutet. Die geistliche Schulaufsicht bildet mit ein Haupthindernis für eine gesunde Vorwärtsentwicklung unseres Volksschulwesens im Geiste moderner Auffassungen und Anschauungen; alle Knüppel und Bremsklötze, die dem tief noch im Sumpfe mittelalterlicher Rückständigkeit steckenden Schulwagen vor die Räder geworfen werden, rühren von den Kutten- und Bäffchenträgern her. In Preußen sind von den 927 nebenamtlichen Kreisschulinspektoren, die außer 317 ständigen die Schulaufsicht führen, allein 863 Geistliche, und die Ortsschulaufsicht liegt gänzlich in den Händen der Geistlichkeit, genau so wie in Bayern, Sachsen, Württemberg, Oldenburg, beiden Mecklenburg, Braunschweig, Anhalt, den Thüringschen Staaten (außer Gotha, Reuß j. L. und Sachsen-Meiningen), beiden Lippe, Bremen-Land und Lübeck-Land.

Es ist nun gewiß rückhaltloser Anerkennung wert, daß die Lehrer darnach trachten, von dem ebenso unwürdigen, als lästigen und direkt schädlichen Gängelbande der Kirche loszukommen. Es fragt sich nur, ob das Vorgehen der Lehrer zielbewußt und entschieden, ihr Protest wuchtig und ihre Taktik klug genug ist, um eine Reform der Schulaufsicht im Sinne der Lehrerschaft durchzusetzen. Diese Frage dürfte zu verneinen sein. Die Lehrer begreifen noch immer nicht, daß die Schulaufsicht durch die Geistlichkeit nur eine Einzelerscheinung eines wohlausgeklügelten und in seiner Art fein organisierten bildungs-, fortschritts- und kulturfeindlichen Systems ist, und daß es eine Zeit- und Kraftverschwendung darstellt, gegen eine solche Einzelerscheinung — wie weiland Don Quichote gegen die Windmühlen — Sturm zu laufen. Hier muß das *ganze System* fallen, wenn Wandel geschaffen werden soll. Zunächst müssen die Lehrer mannhaft dafür mit eintreten, daß der *Religionsunterricht aus der Schule verschwindet*, sodann muß die Schule zu einer Einrichtung gemacht werden, die nicht, wie heute, den Sonderinteressen bestimmter Klassen dient und zu dienen verpflichtet ist, sondern die nach dem Willen und Wunsche der *ganzen Gesellschaft* organisiert und geleitet wird, der Kontrolle des gesamten Volkes untersteht und dem Wohle der Allgemeinheit ihre Dienste leiht. Solange die heutige Ordnung der Dinge besteht, werden die herrschenden Klassen des Geistlichen weder auf der Kanzel, noch in der Schule entraten können, und alles Sperren und Widerstreben wird die Lehrer vom Pfaffenregiment nicht freizumachen vermögen. Darum sollten die Lehrer sich auf ihre ganze Kraft besinnen und *etwas Ganzes* wollen, nicht aber etwas Halbes; das bringt sie nie ans Ziel und macht sie nur noch lächerlich in ihrer Ohnmacht. Wenn sie sich auch in Königsberg wieder damit begnügen, nur „allerunterthänigst oppositionelle“ Reden zu halten, so werden sie nichts gewinnen, was ihre Forderung nur eine Hand breit der Erfüllung näher bringen könnte.

Dasselbe gilt für das dritte Verhandlungsthema. Seit Jahren und Jahrzehnten schlagen sich die Lehrer auf den Lehrertagen mit dem Problem der *allgemeinen Volksschule* herum; sie sind aber noch nicht einmal zu einer Einigkeit in der theoretischen Diskussion, um wieviel weniger erst zu einer geschlossenen Einheit im praktischen Handeln gelangt. Den meisten unter ihnen wäre es am liebsten, wenn sich der Pelz waschen ließe, ohne daß er naß gemacht zu werden brauchte. Uebrigens: was die Lehrerschaft unter der Lösung der Frage der allgemeinen Volksschule versteht, deckt sich nicht mit dem, was die *Sozialdemokratie* darunter verstanden wissen will. Wir fordern in Uebereinstimmung mit allen namhaften Pädagogen, allen Philanthropen, wahren Volksfreunden und wirklichen Volksvertretern eine allgemeine, nach einheitlichen Grundsätzen organisierte und geleitete Bildungsanstalt großen Stils, die von allen Kindern des Volkes — ohne Unterschied des Standes, des Besitzes, der Religion etc. — besucht werden muß, in welcher der Unterricht unentgeltlich erteilt wird, die Unterrichtmittel unentgeltlich geliefert werden und die Verpflegung der Schüler unentgeltlich erfolgt und von der aus jedem begabten Schüler der unentgeltliche Besuch aller höheren und höchsten Bildungsanstalten offen steht. Die heutige Lehrerschaft hingegen besitzt Genügsamkeit genug, das Problem der allgemeinen Volksschule schon als im wesentlichen gelöst zu betrachten, wenn das leidige *Vorschulwesen* beseitigt ist, d. h. wenn es keine sogenannten Vorschulen mehr giebt, die für den Besuch der höheren Bildungsanstalten (Gymnasium, Progymnasium, Realgymnasium, Real-Progymnasium, Oberrealschule, Realschule) vorbereiten, also eine Arbeit leisten, die eigentlich der Volksschule zufallen soll. (1902/03 waren in Preußen über 25 000 solcher Vorschüler vorhanden). In dieser Richtung hat die deutsche Lehrerschaft bereits auf dem 9. *deutschen Lehrertage* einen Vorstoß unternommen, indem sie folgende Forderungen erhob:

1. a) Staat und Gemeinde sollen für die gemeinsamen Bildungsbedürfnisse nur gemeinsame, allen in gleicher Weise zugängliche Bildungsanstalten errichten.

   b) Insbesondere soll für den allen notwendigen Elementar-Unterricht nur eine Art von öffentlichen Schulen vorhanden sein und sollen daneben auf Kosten des Staates oder der Gemeinde besondere Vorschulen für höhere Lehranstalten, Mittelschulen und höhere Töchterschulen nicht errichtet, noch organisch damit verbunden werden.

   c) Die bestehenden Vorschulen höherer Lehranstalten und die Elementarklassen der Mittelschulen und höheren Töchterschulen sind aufzuheben.

2. Auf diesem gemeinsamen Unterbau, der Volksschule, bauen sich auf

   a) die Bürgerschule und deren Fortsetzung, die Fortbildungsschule,

   b) die höhere Bürgerschule (Mittel- oder Realschule),

   c) die höheren Lehranstalten.

Praktische Erfolge haben diese Forderungen jedoch nicht erzielt. Das Vorschulunwesen besteht noch immer, namentlich in Berlin, Brandenburg, Hannover, im Rheinland usw., während es in Süddeutschland ganz unbekannt ist. Voraussichtlich wird der für das dritte Verhandlungsthema in Königsberg bestimmte Referent, Lehrer *Gutmann*-München, besonders auf die süddeutschen Verhältnisse verweisen, um zu zeigen, daß die Beseitigung des Vorschulwesens im Rahmen der gegenwärtigen Volksbildungspolitik sehr wohl möglich ist. Die

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Lehrer, die dieser Nachweis befriedigt, vergessen aber zu bedenken, daß selbst bei Beseitigung des Vorschulwesens die Forderung der allgemeinen Volksschule in ihrem vollen Umfange noch keineswegs erfüllt ist. Ob man in Königsberg versuchen wird, dieser Erfüllung in engster Anlehnung an das Problem der Lösung der sozialen Frage — denn nur auf diesem Wege ist eine Erfüllung möglich — nahe zu kommen, dürfte jedem fraglich erscheinen, der die deutsche Lehrerschaft und den Geist, der ihre Tagungen bisher beherrschte, kennt. Die bereits veröffentlichten Leitsätze des Gutmannschen Referats lassen nach dieser Richtung hin wieder alles vermissen.

Immerhin wird der Lehrertag in Königsberg insofern Interesse beanspruchen, als er gerade bei Behandlung der dargelegten wichtigen pädagogischen und schulpolitischen Fragen einen Prüfstein dafür bilden wird, ob — nachdem fast alle Stände und Klassen nach und nach in ein im Vergleich zu früher wesentlich engeres Verhältnis zum Sozialismus gelangt sind — auch die deutsche Lehrerschaft in dieser Beziehung Fortschritte gemacht hat oder nicht.

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*Fuente:* Otto Rühle, «Der deutsche Lehrertag», *Volksblatt für Harburg, Wilhelmsburg und Umgegend*, 11. Jg., Nr. 110, 11. Mai 1904, Beilage, págs. 5-6 (OR1904-22). Transcripción hecha desde las imágenes de las páginas digitalizadas por la Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (Deutsches Zeitungsportal, DDB SLTGSL7JWCHK7K6GGFRGE26OZRN2Q2HD; imágenes pic.sub.uni-hamburg.de PPN175315653X_19040511, 00000005 y 00000006), en Fraktur, con el OCR ALTO del proveedor como apoyo. El final del artículo (dos párrafos) está en la cabecera de la primera columna de la pág. 6. El punto final, invisible en la imagen, se restituye. Se conservan las grafías del impreso («für die diejenigen Fächer», «Unterrichtmittel», «Thüringschen»). Las cursivas reproducen el espaciado del original.
